Das sollten Sie wissen
Gute Wärmepumpen benötigen nur 25 Prozent elektrische Energie, um 100 Prozent Wärme bereitzustellen. Das klingt wie das berühmte Ei des Kolumbus. Aber der Strom für die Wärmepumpe wird im Kraftwerk mit hohem Aufwand erzeugt. Deshalb muss man genau hinschauen.
Angesichts steigender Energiekosten versprechen sich Hausbesitzer von der Nutzung nicht versiegender Umweltwärme mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Kein Wunder also, dass Wärmepumpen im Trend liegen. Allein 2006 wurden mehr als doppelt so viele Wärmepumpen wie im Vorjahr in Betrieb genommen. Doch Vorsicht: Nur unter den richtigen Rahmenbedingungen hilft eine Wärmepumpe tatsächlich, Energie und Kosten zu sparen.
Vor allem im Neubau können Wärmepumpen eine gute Alternative zu konventionellen Heizungssystemen sein. Gut geplant und ausgeführt vermögen sie einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und den Kohlendioxidausstoß im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung um bis zu 30 Prozent zu senken.
Wärmepumpen schaffen die Unabhängigkeit von Öl und Gas durch Nutzung der Umweltwärme aus der Natur.
Vorteile:
- günstige Verbrauchs- und Betriebskosten
- Wartungsfreiheit
- kein Lagerraum erforderlich
Unser Tipp:
- Luft/Wasser-Wärmepumpen können wie die Erdreich- und Grundwasser- Wärmepumpen ganzjährig betrieben werden.
- Strom für Wärmepumpen kann zu Sondertarifen bezogen werden.
- Ein stark mit Wasser angereicherter Lehmboden eignet sich besonders gut als Wärmequelle.
